Razer Wolverine V2 – Xbox Wired Gaming Controller Review

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Als weltweit führende Lifestyle Marke für Gamer ist Razer, mit ihrem dreiköpfigen Schlangenlogo, eines der bekanntesten Markenzeichen innerhalb der Gaming- und E-Sport-Szene. In den letzten Wochen wurden einige neue Produkte veröffentlicht. Und so ist auch am 19.11.2020 mit dem Razer Wolverine V2 ein neuer Controller für die Xbox und PC vorgestellt worden. Es handelt sich dabei um die nächste Generation des beliebten Razer Wolverine Controllers.

Wir konnten den Controller bereits einige für euch Tage testen, da Razer uns vorab ein Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür.

Im Folgenden beschreibe ich die ersten Eindrücke und Spielerlebnisse. Weitere Erfahrungen folgen in den nächsten ein bis zwei Wochen in Form eines echten Reviews.

Unboxing

Die Verpackung des Wolverine V2 kommt in einer Razer typischen hochwertigen Verpackung daher. Sehr passend zur Xbox sind die Farben von Razer auch in schwarz und grün, dass man sich als Xbox Gamer natürlich gleich heimisch fühlt. Ich persönlich liebe ja die Stoffschlaufe an den Verpackungen von Razer. Neben dem Bild des Controllers und Razer Logos ist in der rechten unteren Ecke das „DESIGNED FOR XBOX“-Logo, der bekannte grüne Kreis aufgedruckt. Ja los geht’s, ich will die Schachtel öffen….
Eingebettet in PU-Schaum, strahlt der Controller einem förmlich entgegen und will verwendet werden. Designelemente links und rechts, die durch einen grünen Bogen das Bedienfeld von den Griffen, ich sage gerne Hörnern, trennen, tragen dazu außerordentlich bei. Mir gefällt dieses Design sehr gut.

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Verarbeitung und erster Eindruck in den Händen

Endlich aus der Verpackung und in die Hand genommen fühlt man einen wertigen, 274 Gramm schweren Controller. Die Griffe sind angeraut also mit einem Grip versehen. Auffällig und sofort zu spüren war der etwas ausgeprägtere „Bauch“ der Griffe im Vergleich zu den Standard Xbox Controllern. Ebenso auffällig ist natürlich, dass es sich um einen wired, also kabelgebundenen Controller handelt. Das Kabel ist 3m lang und mit einer Stolpersicherung am Ende des USB-Steckers ausgestattet. Etwas nostalgische Gefühle kamen auf, als ich die ABXY Buttons und das D-Pad drückte. Ein wohlbekanntes Klick-Geräusch, ja, hier wusste ich, dass mit den verbauten sog. Microschaltern, die Razer Mecha-Tactile Action Buttons nennt, absolute präzise und responsive Eingabe möglich ist.

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Und jetzt wird gespielt

Der erste Einsatz naht. Jetzt muss endlich gespielt werden. Also den Razer Wolverine V2 USB Stecker an meine Xbox Series X angesteckt und Call of Duty Kampagne gestartet. Für die Trigger LT und RT bietet der Wolverine Hair Trigger Mode mit Stop-Schalter, also um den Weg der Trigger kürzer, für z.B. Shooter oder länger, z.B. für Rennspiele, einzustellen. Natürlich hab ich die Schalter auf kurz gestellt. Wie erwartet sind die Action Buttons absolut präzise. Der eindeutige Druckpunkt ist richtig genial. Aber auch die Sticks, asymmetrisch angeordnet, bieten guten Grip und lassen den Charakter zuverlässig und genau steuern. Ich persönlich mag die Vertiefung in den Sticks und die an ein Zielkreuz erinnernde eingebrachten Elemente zur Erhöhung der Rutschfestigkeit der Daumen.

Der Razer Wolverine bietet aber noch mehr. An der Stirnseite, also zwischen Triggern und Schultertasten sind zwei zusätzliche Tasten, etwas zur Mitte versetzt angebracht. Diese lassen sich frei belegen. Dazu ist die Razer Controller App auf der Xbox erforderlich, die im Store runtergeladen werden kann. Hier kann man quasi jeden Button drauflegen und so sich seine eigene Spielart erstellen. Es können in der App mehrere Profile angelegt und gespeichert werden.
Ein mir bisher unbekanntes Feature mit diesen Extra-Buttons ist die Möglichkeit diese als Empfindlichkeitsregler für die Sticks zu verwenden. Das funktioniert so, dass z.B. bei gedrückt halten des Buttons der Stick weniger, im Sinne des zurückgelegten Weges, reagiert und man so präziser steuern kann. PC Spieler kennen dieses Feature von der sog. Sniper-Taste an Gaming-Mäusen. Dies kann man am Wolverine V2 für jeden Stick gesondert und in je 10 Stufen einstellen. Für storybasierte Games sicherlich ein nützliches Feature.

Konsequent finde ich, dass der Screenshot/Aufnahme Button vorhanden ist.

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Weitere Spezifikationen

Kompatibel mit: Xbox One, Xbox One S, Xbox One X, Xbox Series X, Xbox Series S, PC (Windows 10)
Länge: 161,5mm
Breite: 105,8mm
Höhe: 65mm
Gewicht: 274g
Kabellänge: 3m mit Stolpersicherung
Analog Audio Port: 3,5mm

(Zwischen-) Fazit

Der Razer Wolverine V2 Controller hat mir gut gefallen. Er liegt richtig gut in der Hand und das anfängliche „bauchigere“ Gefühl der Griffe stellt sich bei längerem Spielen als überaus angenehm heraus. Ich empfand grad die Haltung meiner Hände und Finger als sehr angenehm. Ergonomie ist für meine Hände top. Die Präzision der Sticks und insbesondere der Action Buttons ist das Highlight des Controllers. Schade finde ich, dass der Controller kabelgebunden ist. Auch hätte ich mir mapable Button an der Unterseite und nicht nur an der Front gewünscht. Als ich diese Zeil schrieb war mir der Preis des Razer Wolverine V2 noch nicht bekannt.
Und noch eine persönliche Bemerkung, wann kommt eine RGB Version des Controllers? Ich würde das Feiern, wenn das grüne Designelement auch leuchten könnte.

Was ist gut

  • Ansprechendes Design mit grünem Designelement
  • Designed for Xbox, funktioniert am PC
  • Razer Mecha Tactile Action Buttons und D-Pad
  • 2 Hair Trigger Modes
  • Empfindlichkeitsregulierung der Sticks on demand
  • Ergonomie
  • Gesonderter Screenshot/Aufnahme Button
  • Stolperschutz

Was geht besser

  • Kabelgebundener Controller
  • Nur zwei zusätzliche Buttons an der Stirnseite
  • Sehr helle LED zur Signalisierung der Betriebsbereitschaft

NACHTRAG:

Wie versprochen, hier ein Update zum Test des Wolverine V2 nach 3 Wochen Nutzung.

Auch nach drei Wochen Nutzung vermittelt der Controller weiterhin einen wertigen Eindruck und die erwähnte Präzision an den Sticks und Button. Über alle Spielgenres hinweg ist der Wolverine V2 ein
geeigneter und zuverlässiger Controller und zeigt keine Schwächen. Wie erwartet sind die Empfindlichkeits-Einstellmöglichkeiten der Sticks hervorragend für Single Player Games á la Sniper Elite geeignet. Zielen und Ausrichten von „Kimme und Korn“ gelingt äußerst präzise. Da wir den Controller als einer der Ersten in Deutschland testen konnten, war Mitte November der Preis noch nicht klar. Die UVP des Razer Wolverin V2 liegt bei €119,99 und ist direkt bei Razer oder Amazon bestellbar.

Oft wurde ich gefragt, wie der Controller im Vergleich zum Xbox Elite V2 einzuordnen ist. Das halte ich für schwierig zu beantworten. Der Elite V2 hat mehr belegbare Buttons und ist kabellos, das schlägt sich auch auf den Preis von UVP 179,99 nieder. So möchte ich sagen, dass die Zielrichtung bzw. Zielgruppe des Wolverine V2 vermutlich eine etwas andere ist. Ich würde den Controller zwischen dem Standard und dem Elite V2 positionieren. Er ist somit für den anspruchsvollen Gamer, der evtl. nicht den Preis des Elite V2 ausgeben möchte.

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